“Wir haben es satt!” – Kommt am 21.1. mit zur Demo nach Berlin
15. Januar 2012 von Peter | kein Kommentar
Eigentlich ein leidiges Thema: Spekulationen auf Nahrungsmittel verschärfen Hungerkrisen, Industrielle machen mit Giftstoffen Nahrungsmittel ungesund und mit Billigprodukten die kleinen Höfe platt, Millionen Tiere leiden in Schlachtfabriken. Aber es gibt Alternativen, und der Protest für eine nachhaltige Landwirtschaft wird immer stärker. Wie schon im letzten Jahr rufen wir dazu auf, zur “Wir haben es satt”-Demo nach Berlin zu fahren.
Auch Aktive von der Grünen Jugend werden am Samstag nach Berlin fahren. Wir fahren mit Wochenend-Tickets, Abfahrt vom Bahnhof um 8.34 Uhr, Rückfahrt vermutlich 16.33 Uhr. Falls ihr mitkommen wollt, schreibt an ghg-greifswald@posteo.de
Den offiziellen Aufruf zur Demo findet ihr hier:
Wir haben es satt!
Bauernhöfe statt Agrarindustrie
Demonstration – Kundgebung – Protesttafel
Sa, 21.01.2012 – 11:30 Uhr, Berlin
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen.
Das haben wir satt!
EU und Bundesregierung fördern diese Agrarindustrie jedes Jahr mit Milliarden Euro an Subventionen. Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie so groß. Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt. Bisher blockiert die Bundesregierung eine echte Reform.
Wir fordern von Bundeskanzlerin Merkel:
- Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
- Faire Regeln durchsetzen statt Agrarmärkte liberalisieren
- Heimisches Futter statt Gentechnik-Soja fördern
- Spekulationen mit Lebensmitteln beenden
- Exportsubventionen stoppen
- Der Fleischindustrie den Geldhahn abdrehen
Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum einer Reform stehen!
Daher gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße.
Ja zur bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft.
Ja zum Menschenrecht auf Nahrung.
Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft.
