Veranstaltungstipp: Landwirtschaft und Commons
22. April 2012 von Marcus | kein Kommentar
Die Probleme, die mit der derzeitigen Art von Landwirtschaft verbunden sind, sind bekannt und werden vielfach kritisiert. 1, 2
Die Debatte über Commons ist so lebendig und aktuell wie noch nie. Ein Zeichen davon ist das gerade erschiene monumentale Werk “COMMONS – Für eine neue Politik jenseits von Staat und Markt”, welches mit Beiträgen von 90 (!) Autoren aufwartet.
Bei einem Infoabend am 26. April 2012 ab 19 Uhr im IKUWO sollen diese beiden Themen gemeinsam beleuchtet werden. Commons, verstanden als gemeinsam genutzte und regulierte Ressourcen, die einer möglichst großen Menge von Menschen von Nutzen sein sollen, haben ihren Siegeszug im Bereich der Computersoftware mit Projekten wie Linux oder LibreOffice schon vor Jahren angetreten. Das Potential den der Gemeingütergedanke für andere Bereiche, wie beispielsweise die Landwirtschaft entfalten kann, soll an diesem Abend betrachtet werden. Diese Betrachtung soll durch die Vorstellung konkreter Projekte illustriert werden.
Die Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit ist eine Initiative zur Entprivatisierung von Immobilien. Sie kauft selbige, um sie Gruppen zur Realisierung deren Ideen zur Verfügung zu stellen.
Die Stadt, Land, Garten-Gruppe betreibt in der Nähe von Demmin Nicht-Kommerzielle-Landwirtschaft im kleinen Rahmen. Das angebaute Gemüse wird innerhalb der Gruppe verteilt und an andere Projekte verschenkt.

Das OpenSourceEcology Projekt entwirft freie Hardware für das Global Village Construction Set. Dieses Set stellt der Meinung des Projekts nach die 50 wichtigsten Maschinen zusammen, die gebraucht werden, um eine nachhaltige Ziviliation aufzubauen.
Im Anschluss soll genügend Raum für Fragen und Diskussionen gegeben werden.
Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Zusammenfassung
Landwirtschaft und Commons
26. April 2012
IKUWO (Goethestraße 1)
ab 19 Uhr VoKü mit selbst angebautem Gemüse
ab 20 Uhr Vorträge, Kurzfilme, Diskussion

