AG Konsumkritik
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Die Greifswalder AG Konsumkritik
spricht Klartext
Missstände, die wir angehen wollen
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wahlloses Shoppen auf der Suche nach Befriedigung; Kaufen um des Kaufens willen
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Verlust eigener Fähig- und Fertigkeiten durch die Passivität des Konsumierens
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Wegwerfkultur (weil der Zweck der Dinge immer mehr nur der Kaufakt ist)
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Werbung, die nicht informiert, sondern durch psychologische Strategien Bedürfnisse, die eigentlich nicht vorhanden waren, weckt und dadurch Unzufriedenheit zeugt, die durch Kaufen befriedigt werden soll (was natürlich illusionär ist); dadurch bedingte zunehmende „Fremdsteuerung“ unseres Konsums
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Konsum als identitätsstiftend und als Statussymbol
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Menschenrechtsverletzungen in der Produktion,
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übermäßiger Ressourcenverbrauch, der nicht mit inter- und intragenerationeller Gerechtigkeit vereinbar
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Umweltverschmutzung
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wachsende Macht einiger Großkonzerne, Monopolisierung
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Mittelstand und Kleingewerbe verschwinden immer mehr
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Stadtbilder vereinheitlichen sich durch die Ansiedlung von Ladenketten wie Mc Paper, Douglas, Nanu Nana usw.
unerwünschte Nebenwirkungen:
Ziele, die wir erreichen wollen:
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Denkanstöße stiften: Warum kaufe ich das jetzt eigentlich? Macht es mich wirklich froh? Lasse ich mich verführen?
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Alternativen zum passiven Konsumieren anregen und unterstützen: handwerklich, kreativ, gestaltend: Workshops, Engagement, Kunst, Politik… und Vernetzung mit bestehenden Initiativen wie dem Umsonstladen, Eine-Welt-Laden etc.
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einen gesellschaftlichen Diskurs über dieses Thema (Filmabende, Vorträge etc.)
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bewussteren und verantwortungsvolleren Konsum fördern
Prinzipien:
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Witz, Charme & Humor
Tabus, die wir vermeiden wollen:
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Moralkeule: „Mensch, weißt du denn nicht, wie böse Tschibo ist?“
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Anklage und Beschuldigungen
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AG Konsumkritik – Was ist das eigentlich?
Lässt sich Zufriedenheit kaufen? Oder ist es nicht vielmehr so, dass die Freude an dem, was man erbeutet hat, sehr bald wieder verpufft und dem Verlangen nach Neuem weicht? In Deutschland werden immerhin jährlich rund 30 Milliarden € (!!) in allerleii psychologische Tricks investiert, um genau dieses Verlangen immer wieder neu zu stimulieren. Und auf einmal glauben wir, bestimmte Dinge unbedingt haben zu müssen, die wir doch eigentlich gar nicht brauchen. Und letzteres sollen wir möglichst nicht bemerken. Es geht nicht mehr um Zweckmäßigkeit oder Qualität der Produkte und Marken, sondern um ein Lebensgefühl, das sie uns verleihen (sollen).
An diesem Punkt wollen wir ansetzen und dieser Konsumgesellschaft unbequeme Fragen stellen. Der Wahnsinn des übertriebenen Shoppens und der damit einhergehende Verlust der kreativen Fähigkeiten gehört in die Mülltonne!